ECHT NATÜRLICH. Zuschlagstoffe

Auf den ersten Blick sind Sand und Kies eher unspektakuläre Produkte. Wenn man jedoch sieht, wo diese jahrtausendealten Rohstoffe überall zum Einsatz kommen, ist es faszinierend.

Sand, Kies, Schotter oder Splitt bilden die Tragschicht und sind somit die Basis für unsere Autobahnen, unsere Landstraßen, unsere ICE-Schnellbahntrassen und damit für unser gesamtes Verkehrswegesystem. Mit unseren knapp 60 Werken sorgen wir mit dafür, dass der Verkehr rollen kann, dass die Ideen von Ingenieuren und Architekten Wirklichkeit werden.

Als Zuschlagstoff für Beton begegnen wir Sand und Kies quasi auf Schritt und Tritt in unserem täglichen Leben. Sei es die Brücke, der Tunnel, das Fundament, der Estrich, die Decke oder der Balkon bei Gebäuden – Sand und Kies sind im Hoch- wie im Tiefbau unverzichtbare Bestandteile sicherer Bauwerke.

Sand ist jedoch nicht gleich Sand, Kies ist nicht gleich Kies. Heidelberger Sand und Kies, eine Tochter der HeidelbergCement AG, baut diese natürlichen Mineralien nicht nur ab, sondern bereitet sie auf, veredelt sie. Und das nach strengen Qualitätsvorgaben.

Was aus Sand und Kies einmal wird und welche Aufgaben sie übernehmen, entscheidet sich nach der Sortierung und Klassifizierung des Materials. Sand, Kies, Splitt, Schotter und Straßenbaustoffe werden bei uns deshalb zahlreichen Prozessschritten und Prüfungen unterzogen. Je nach Kundenanforderung stellen wir genau die Qualität zur Verfügung, die für das jeweilige Vorhaben benötigt wird. Sei es die unterschiedliche Körnung, die spezielle Aufbereitung, wie z.B. bei feuergetrocknetem Sand, oder aber die Optik für den Einsatz im Garten- und Landschaftsbau – Zuschlagstoffe sind extrem vielseitig und können an unterschiedlichste Anforderungen angepasst werden.

Nach der Beendigung des Abbaus werden aus Kiesgruben oft einzigartige Refugien für Flora und Fauna oder auch für die Naherholung. Ob Baggersee am Ortsrand oder ein Biotop für bedrohte Pflanzen und Tiere – die Nutzung von ehemaligen Abbaustätten ist vielseitig. Nicht mehr genutzte Kiesgruben eignen sich teilweise aber auch als Lagerstätten für Bodenaushub aus Baustellen, für Baggergut aus dem Wasserbau oder als Deponie. Wir sorgen dafür, dass die angelieferten Materialien bei Bedarf entsprechend aufbereitet, umweltgerecht gelagert oder fachmännisch entsorgt werden. Dass wir mit unseren unterschiedlichen Konzepten für die Folgenutzung von ehemaligen Sand- und Kiesgruben auf dem richtigen Weg sind, zeigen uns die vielen Kooperationen, z.B. mit dem NABU, auf die wir schon ein wenig stolz sind.

mehr Infos über Zuschlagstoffe