Archäologen im Steinbruch Gerhausen

HeidelbergCement unterstützt Archäologen der Universität Tübingen

In direkter Nachbarschaft zum Hohle Fels, einer archäolo­gisch interessanten Höhle im Achtal zwischen Blaubeuren und Schelklingen (Alb-Donau-Kreis), liegt das Zementwerk Schelklingen. Es unterstützt seit fast 20 Jahren Jahren die dortigen Ausgrabungen des Teams um den Tübinger Früh­geschichtler Prof. Nicholas Conard. Werkleiter Hans-Georg Kraut freut sich mit den Archäologen über jeden Fund: „Die Unterstützung von Aktivitäten in unseren Standortgemeinden gehört zum sozialen und gesellschaftlichen Engagement unseres Unternehmens. Wenn wir damit zum Vorankommen von Wissenschaft und Forschung beitragen können, umso besser. Es geht uns hierbei nicht nur um die finanzielle Förderung sondern auch um die logistische Unterstützung der alltäglichen wissenschaftlichen Arbeit vor Ort. Nur Geduld, Ausdauer und natürlich auch das gelegentlich notwendige Quäntchen Glück führen in der Archäologie zum Erfolg.“

Die Unterstützung der Archäologen beschränkt sich daher nicht nur auf die Ausgrabungen im Hohle Fels. So stellt HeidelbergCement auch die Räumlichkeiten sowie Strom und Wasser im Steinbruch Gerhausen/Beiningen bei Blaubeuren zur Verfügung, wo jeden Sommer Gastwissenschaftler und   Archäologiestudenten aus der ganzen Welt in aufwändiger Detailarbeit Fundmaterial aus den Lonetal-Höhlen auswaschen und durchsortieren.

Die Ergebnisse dieser mühsamen Arbeit können sich sehen lassen: So wurde im Hohle Fels im Jahr 2002 eine kleine Ver­sion des Löwenmenschen sowie das Figürchen eines Wasser­vogels entdeckt. Auch eine Flöte aus Gänsegeierknochen so­wie eine Eiszeit-Venus aus Mammutelfenbein gehören zu den bedeutenden Funden. Diese vor etwa 40.000 Jahren geschaffene Figur ist die älteste bekannte Wiedergabe eines Menschen und eines der ältesten Beispiele für figürliche Kunst weltweit. 

Stephan Wehning

Werkleiter Schelklingen
HeidelbergCement AG
Zementwerk 1/1
89601 Schelklingen
Deutschland

Standorte

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