Tunnel am Albaufstieg

Von Wendlingen nach Ulm wird die Neubaustrecke der Deutschen Bahn zur Hälfte durch Tunnel führen. Mit dem Bau des ersten wurde nun begonnen: Der Steinbühltunnel wird zusammen mit dem Boßlertunnel den Albaufstieg bilden und gräbt sich durch schwierige Gesteinsschichten. Die frisch ausgebrochene Tunnellaibung wird sofort mithilfe von Spritzbeton gesichert. Danach setzt man die erste Bewehrungslage und einen Stahlgitterbogen als Stützelement ein. Darauf wird erneut Beton gespritzt, kleine Hohlräume hinter der Armierung werden verfüllt. Nach einer zweiten Bewehrungs- und Spritzbetonlage sorgen eingebohrte Spieße und radiale Anker für zusätzlichen Halt. Nachdem alle Setzungen abgeklungen sind, wird die Tunnelröhre abgedichtet und die später sichtbare innere Schale betoniert.
 

Unser Beitrag zu diesem Objekt:

  • Zementlieferant: Heidelberg Materials AG in Liefergemeinschaft mit Schwenk Zement AG

Objektdaten

  • Deutsche Bahn AG

    Bauherr

  • ARGE TUNNEL ALBAUFSTIEG

    Bauunternehmen

  • 2018

    Fertigstellung

  • Betonlieferant: Semper Beton, TBR Transportbetonring, Dresden

    Weitere Daten

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Standort

73101 Aichelberg (Deutschland)

Tunnel am Albaufstieg. Nachdem alle Setzungen abgeklungen sind, wird die Tunnelröhre abgedichtet und die später sichtbare innere Schale betoniert.

Tunnel am Albaufstieg. Der Tunnel ist Teil der Neubaustrecke der Deutschen Bahn zwischen Wendlingen und Ulm.

Tunnel am Albaufstieg. Nach der ersten Schicht Spritzbeton folgt die erste Bewehrungslage und ein Stahlgitterbogen als Stützelement.

Tunnel am Albaufstieg. Der Tunnel gräbt sich durch schwierige Gesteinsschichten.

Tunnel am Albaufstieg. Die frisch ausgebrochene Tunnellaibung wird sofort mithilfe von Spritzbeton gesichert.

Tunnel am Albaufstieg. Die Vorteile des Spritzbetons gegenüber normalem Beton liegen in dem geringen Aufwand für Schalung und Baustelleneinrichtung.

Tunnel am Albaufstieg. Der Steinbühltunnel bildet zusammen mit dem Boßlertunnel den Albaufstieg.