Tag der Artenvielfalt im Steinbruch Nußloch

Am 1. Juni 2014 lud HeidelbergCement zum Tag der Artenvielfalt in den Steinbruch Nußloch ein. Über mangelndes Interesse konnten sich die Organisatoren nicht beschweren: rund 90 Gäste nahmen an der Stein- und Betonwerkstatt teil oder waren auf einer der beiden Führungen unterwegs im stillgelegten Teil des Steinbruchs.

Stein- und Betonwerkstatt für Kinder

Bei der Stein- und Betonwerkstatt informierten die GeoRanger des Geo-Parks Neckar Odenwald über die Entstehungsgeschichte der Gesteine in Baden-Württemberg. Mit entsprechender Schutzkleidung und unter Zuhilfenahme eines Hammers begaben sich die Teilnehmer später auf die Suche nach Fossilien. Das „Steineklopfen“ war erfolgreich: Versteinerte Wasserlilien oder auch eingeschlossene Kristalle kamen zum Vorschein. Auf Hochglanz poliert wurden sie zu schönen Erinnerungsstücken für zuhause.

Ausgestattet mit Schutzbrille, -handschuhen und Schürze galt es in der Betonwerkstatt dann, Beton selbst zu mischen und Formen auszugießen. Aus Knete, und mit Hilfe von Naturmaterialien wie Muscheln, konnten die Teilnehmer eigene Formen herstellen und ausgießen. Auch bei der Verzierung der fertigen Betonkunstwerke waren der Kreativität der Teilnehmer keine Grenzen gesetzt.

Die Führungen

Überraschungen und neue Erkenntnisse versprachen die beiden Steinbruchführungen unter dem Motto „Lebensraum Steinbruch Nußloch – Wo Heuschrecken blaue Flügel und Frösche gelbe Bäuche haben“. Neben Tina Gölzer vom HeidelbergCement Technology Center führte GeoRangerin Sabine Claßen durch den rekultivierten und renaturierten Bereich des Steinbruchs. Neben der Entstehungsgeschichte des Kalksteins und dem Abbauverfahren standen vor allem die Renaturierung und Rekultivierung des abgebauten Geländes im Mittelpunkt der Exkursionen. Dass ehemalige Abbauflächen wertvolle Lebensräume für seltene Tiere und Pflanzen bieten, konnten die Teilnehmer live erleben. Gesichtet und bestaunt wurden Gelbbauchunken, Wechselkröten, Wildbienen, Libellen und Orchideen – mehr als genug Belege für eine hohe Artenvielfalt im Steinbruch Nußloch.

Die Ausstellung

Nicht zuletzt bot die Ausstellung „Lebensraum Abbaustätte“ den Besuchern weiteres Hintergrundwissen und eindrucksvolle Bilder zu den Themen Arten- und Naturschutz und wie HeidelbergCement zu Erhalt und Förderung der Artenvielfalt beiträgt.
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