Fahrpersonalschulung 2017

Zirkeltraining, Geländefahrt und Eco-Training mit 150 Teilnehmern

Nachdem letztes Jahr im pfälzischen Wörth alle LKW-Fahrer aus dem Süden geschult wurden, kamen dieses Jahr rund 150 Betonpumpen-, Fahrmischer-, und Silofahrer aus dem Norden Deutschlands zur Fahrpersonalschulung von HeidelbergCement nach Groß Dölln, um sich an zwei Tagen ebenfalls im Rahmen des Berufskraftfahrer-Qualifikations-Gesetzes (BKrFQG) weiterzubilden.

Ein Höhepunkt für viele Fahrer war dabei das ganztägige Mercedes-Benz Profitraining „ECO Training Bau“ (Fahrtraining). Hier konnten die Teilnehmer zum einen anhand von Aufzeichnungen einer Übungsfahrt in modernen Schulungsfahrzeugen Einflussfaktoren auf den Kraftstoffverbrauch mit den Profi-Trainern erörtern und analysieren. Zum anderen fuhren die Teilnehmer mit beladenen Muldenkippern in eine von Mercedes-Benz präparierte Sand und Kiesgrube, wo sie praktische Tipps zum sicheren Fahren im Gelände bekamen.

Zirkel-Training der besonderen Art

Während die eine Hälfte der Teilnehmer am ersten Tag im LKW unterwegs war, absolvierten die anderen Teilnehmer über den Tag verteilt ein sechsstufiges Zirkeltraining á 85 Minuten, das bei den Teilnehmern ebenfalls gut ankam. So legte ein Stolperparcours der BG RCI (Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie) den Fokus klar auf das Vermeiden der Unfallursache Nummer 1 bei HeidelbergCement in Deutschland. Zusätzlich verdeutlichte ein Überschlagsimulator und Gurtschlitten jedem Fahrer schnell, wie wichtig das Anlegen des Sicherheitsgurtes ist. An der Station der Abteilung Arbeitssicherheit bekamen die Fahrer Gelegenheit, mit einem Kettcar und speziellen Alkohol-Brillen durch einen Parcours um die Wette zu fahren, ehe Sie ausführlich zu den Themen Arbeitssicherheit und PSA (Persönliche Schutzausrüstung) geschult und informiert wurden. An weiteren Stationen konnten sich die Fahrer wichtigen Input zu den Themen Betontechnologie und Ernährung holen, ehe es beim Sport-Kurs und im Erste-Hilfe-Kurs wieder etwas praktischer zur Sache ging. Gruppenbetreuer koordinierten den gesamten Ablauf und standen den Fahrern zu jeder Zeit als Ansprechpartner zur Verfügung. 

Weiterbildungspflicht mit Wertschätzung kombiniert

Erstmalig wurden dieses Jahr auch Kolleginnen und Kollegen aus dem Vertriebsinnen- und -außendienst, Mischmeister sowie Disponenten der Heidelberger Beton in einzelne Module des Zirkeltrainings integriert. Zudem absolvierten einige Außendienstmitarbeiter ein PKW-Fahrsicherheitsintensivtraining. 

Mit dieser Veranstaltung zeigt HeidelbergCement den hohen Stellenwert seines Fahrpersonals. Sie sind die Markenbotschafter vor Ort und treten als wichtiges Bindeglied zwischen HeidelbergCement und seinen Kunden auf. 


Über die Weiterbildungspflicht für gewerbliche LKW-Fahrer

LKW-Fahrer, die ihre Fahrerlaubnis der Klasse C oder D zu gewerblichen Zwecken einsetzen, müssen alle fünf Jahre eine Weiterbildung im Umfang von 35 Stunden absolvieren. Die Kraftfahrer-Weiterbildung dient als Grundlage für den Eintrag der Schlüsselzahl 95 in den Führerschein und soll besondere tätigkeitsbezogene Fähigkeiten und Kenntnisse nachweisen. Ziel dieser vorgeschriebenen Fortbildung ist es, die Sicherheit im Straßenverkehr zu verbessern, das wirtschaftliche Fahrverhalten zu optimieren und europaweit einen einheitlichen Aus- und Weiterbildungsstand zu erreichen. Den Umfang sowie die Inhalte der Weiterbildung legt die Berufskraftfahrer-Qualifikations-Verordnung (BKrFQV) fest. Sie sieht insgesamt 35 Stunden vor, wobei jede zusammenhängende Unterrichtseinheit mindestens sieben Stunden betragen muss.
Quelle: Dekra

Kevin Ballon

Marketing Deutschland
Tel.: 
06221 481-39546
HeidelbergCement AG
Berliner Straße 6
69120 Heidelberg
Deutschland