Durchgehend bewehrte Fahrbahndecke

Standardbauweise von Fahrbahndecken

Die Standardbauweise von Fahrbahndecken aus Beton sieht keine Bewehrung vor und ist durch Quer- und Längsfugen in Platten unterteilt. 

Fugenlose durchgehend bewehrte Betonfahrbahndecke

Bei der fugenlosen Durchgehend Bewehrten Betonfahrbahndecke wird hingegen eine Längsbewehrung aus geripptem Betonstabstahl verwendet. Diese hat die Aufgabe, die unvermeidlich auftretenden Querrisse möglichst gleichmäßig in Fahrbahnlängsrichtung zu verteilen und damit die Rissbreite zu minimieren. Durch die angestrebten Rissbreiten von max. 0,5 mm kann auf eine Fugenabdichtung verzichtet werden. In Verbindung mit der Dübelwirkung der Längsbewehrung im Riss wird eine sehr gute Rissverzahnung und damit eine hohe Querkraftübertragung im Bereich der Rissflanken erreicht. Bisherige Erfahrungen zeigen zudem ein günstigeres Tragverhalten als bei der unbewehrten Bauweise, wodurch die Dicke der Betondecke um 10 bis 20 % reduzieren werden kann. Mit der Durchgehend Bewehrten Betonfahrbahndecke lassen sich verkehrssicherere, langlebige und unterhaltungsarme Straßen herstellen. 

Werkstraße Geseke

Im Jahr 2009 nahm HeidelbergCement den Bau einer neuen, circa einen Kilometer langen Werksstraße zwischen den Zementwerken Elsa und Milke in Geseke zum Anlass die Durchgehend Bewehrte Betonfahrbahndecke unter Schwerlastverkehr zu testen. Dieses Praxisbeispiel zeigt das Potenzial dieser Bauweise und die Innovationskraft von HeidelbergCement.

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