Brücken

Brücken werden seit vielen Jahrhunderten zur Überquerung von Hindernissen errichtet und sind ein wichtiger Bestandteil einer modernen Verkehrsinfrastruktur. In Deutschland werden Brücken zum Großteil in der Spannbetonbauweise errichtet. Beton verfügt über eine hohe Druckfestigkeit und Stahl über eine enorme Zugfestigkeit – mit der Kombination dieser Materialeigenschaften sind sehr schlanke Konstruktionen mit sehr geringen Materialverbräuchen möglich. 

Brücken werden für eine Lebensdauer von 100 Jahren konzipiert, dabei sind Verkehrsbelastungen von mehr als 100.000 Fahrzeugen pro Tag keine Seltenheit. 

HeidelbergCement bietet Ihnen für Ihr Brückenbauvorhaben die passenden Zemente, Betone und kompetente Beratung. Brückenprojekte wie die Oelzetalbrücke auf der Neubaustrecke Ebensfeld – Erfurt, sind auch dank qualitativ hochwertiger Betone von Heidelberger Beton realisierbar und dauerhaft sicher. 

Kurzum, HeidelbergCement ist mit seinen Baustoffen, Prüflaboren und Betonpumpen der erfahrene Allrounder und Partner für Ihr Bauprojekt.

Bauverfahren im Brückenbau

Es gibt eine Vielzahl von Brückenbauweisen - unter anderem den Freivorbau, das Taktschiebeverfahren oder das Traggerüst. Die Entscheidung für eines der Verfahren ist abhängig von den äußeren Randbedingungen wie z. B. der Geländebeschaffenheit, der Brückenlänge und der Spannweite.

  • Kleine Brücken mit geringer Spannweiten und niedrigen Höhen werden häufig mit Traggerüsten ausgeführt
  • Mittlere Mehrfeldbrücken ab. ca. 8 Feldern und einer Spannweite bis ca. 60 m werden häufig im Taktschiebeverfahren gebaut
  • Große Spannweiten über Täler und Flüsse oder Meeresarme werden häufig im Freivorbau erstellt
Expositionsklassen im Brückenbau
Expositionsklassen im Brückenbau. Die Abbildung zeigt Beispiele für die Zuordnung von Expositionsklassen nach DIN EN 206-1/DIN 1045-2. Die Expositionsklassen müssen vom verfasser der Festlegung des Betons (z.B. Architekt, Planungsbüro, Ingenieurbüro) gemäß den geltenden Regelwerken objektbezogen vorgegeben werden.
Die Abbildung zeigt Beispiele für die Zuordnung von Expositionsklassen nach DIN EN 206-1/DIN 1045-2. Die Expositionsklassen müssen vom verfasser der Festlegung des Betons (z.B. Architekt, Planungsbüro, Ingenieurbüro) gemäß den geltenden Regelwerken objektbezogen vorgegeben werden.
Kappen

Brückenkappen erfüllen vielfältige Funktionen wie den Schutz der tragenden Brückenkonstruktion, der Verankerung von passiven Schutzeinrichtungen, der Sicherung des Verkehrsraums als Schrammboard oder sie dienen auch als Rad- und Gehweg. Aufgrund ihrer Lage sind Brückenkappen besonders starken Frost-Tausalz-Angriffen und dynamischen Beanspruchungen ausgesetzt. Nichtsdestotrotz sind Brückenkappen aus Beton wirtschaftlich und dauerhaft. Ein hoher Widerstand gegen Frost- und Frosttausalz-Angriff kann durch die Zugabe von Mikroholkugeln oder auch durch die Zugabe von Luftporenbildner erreicht werden. Heidelberger Beton bietet hier mit seinem Spezialprodukt Aircrete das ideale Produkt.

Neben den ZTV-ING werden im DBV Merkblatt „Brückenkappen aus Beton“ Hinweise zur Ausschreibung, der Betonherstellung, der Bauteilerstellung einschließlich der Nachbehandlung sowie der Bauteilnutzung gegeben.

Widerlager

Ein Widerlager ist die Endauflagerung einer Brücke und nimmt die vertikalen und horizontalen Lasten auf. Zudem bildet sie den Übergang vom Erddamm und übernimmt Erddrücke. Aufgrund der hohen Belastungen kommt ausschließlich Beton zum Einsatz.

Gründung

Die Gründung bildet die Grundlage für eine lange Lebensdauer von Brücken in dem sie eine zielsichere Ableitung der statischen und dynamischen Kräfte wie z. B. das Gewicht der Brücke, die Witterungsbedingungen und die Verkehrsbelastungen sicherstellt. Im Rahmen eines Baugrundgutachtens und eines Gründungsgutachtens werden Bodenproben entnommen, die Tragfestigkeit ermittelt und Gründungsvarianten betrachtet. Beton ist lastverteilend, tragfähig, dauerhaft und verformungsstabil. Diese Vorteile machen Beton zu einem unverzichtbaren Baustoff im Bereich der Gründungen.

Beton kommt unter anderem hier zum Einsatz:

  • Flachgründungen Die Brücke steht auf einem Fundament in nur geringer Tiefe.
  • Pfahlgründungen Belastungen werden über Pfähle aus Beton in das Erdreich geleitet.
  • Senkkastengründung Nach der Versenkung wird der Kasten mit Beton aufgefüllt.
Überbau, Stützen und Pfeiler

Stützen und Pfeiler befinden sich zwischen den Widerlagern und tragen bei mehrfeldrigen Brückenüberbauten die Lasten ab und nehmen Verformungen auf. Besonders Hochfeste Betone ermöglichen hierbei schlankere Bauteile und höhere Belastungen und sind gleichzeitig auch Designbaustoff, der neue Wege bei der Architektur erschließt.

Bundesweit ermöglicht Heidelberger Beton mit ca. 130 Betonpumpen das zeit-, kosten- und energiesparende Einbringen des Frischbetons

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