Betondecke

Der Einbau von Betondecken erfolgt heute in der Regel mit Gleitschalungsfertigern, die durch stetige Weiterentwicklung einen sehr hohen Automatisierungsgrad erreicht haben. Einbaubreiten bis zu 16 m sind problemos möglich. Für kleinere Flächen kommen auch Rüttel- und Abziehbohlen zum Einsatz die maschinell oder handgeführt sein können.
Zur Erhöhung der Querkraftübertragung und zur Sicherung der Höhenlage der Platten werden in der Regel die Querfugen verdübelt und die längsfugen verankert. Dadurch werden auch ein Auseinaderwandern der Platten, das Öffnen der Fugen und das Eindringen von Schmutz und Wasser verhindert. Mit den Ankern werden auch vertikale Kräfte übertragen, was insbesondere bei Längspressfugen wichtig ist, bei denen die Rissverzahnung fehlt.  

Fahrbahndecken aus Beton. Der Aufbau einer Straße oder Verkehrsfläche wird in Oberbau, Unterbau und Untergrund unterteilt. Der Oberbau wiederum kann bestehen aus:
- Betondecke
- Tragschicht mit hydraulischem Bindemittel
- Schichten ohne Bindemittel
Die Dicke des frostsicheren Oberbaus für Straßen innerhalb und außerhalb geschlossener Ortslagen ist in der Regel nach den Richtlinien für die Standardisierung des Oberbaus von Verkehrsflächen (RStO) dimensioniert.
Der Aufbau einer Straße oder Verkehrsfläche wird in Oberbau, Unterbau und Untergrund unterteilt. Der Oberbau wiederum kann bestehen aus: - Betondecke - Tragschicht mit hydraulischem Bindemittel - Schichten ohne Bindemittel Die Dicke des frostsicheren Oberbaus für Straßen innerhalb und außerhalb geschlossener Ortslagen ist in der Regel nach den Richtlinien für die Standardisierung des Oberbaus von Verkehrsflächen (RStO) dimensioniert.
Textur und Oberfläche

Unmittelbar nach Fertigstellung der Oberfläche wird die gewünschte Textur hergestellt - die am häufigsten ausgeführte Textur ist die Waschbetonoberfläche. Bei der Herstellung wird nach Fertigstellung der Betonoberfläche ein Oberflächenverzögerer aufgespüht, der das Erhärten in der oberen Randzone des Betons für eine begrenzte Zeit bis in eine definierte Tiefe (0,6 - 1,2 mm) verzögert.
Dadurch wird das spätere Entfernen des Oberflächenmörtels durch mechanisches Ausbürsten ermöglicht. Der Zeitpunkt des Ausbürstens richtet sich im Wesentlichen nach den vorherrschenden Witterungsbedingungen, der verwendeten Zementart und des eingesetzten Oberflächenverzögerers.

Nachbehandlung

Eine sofortige, sorgfältige und ausreichend lange Nachbehandlung ist eine wesentliche Voraussetzung dafür, dass der Beton die erforderliche Qualität und Dauerhaftigkeit erreicht. Die Betondecke wird durch Fugen in Platten unterteilt. Durch diese Unterteilung wird der unkontrollierten Rissbildung vorgebeugt und somit die natürliche Längenänderung von Beton durch Abkühlung und Erwärmung ermöglicht.

Sie sind auf der Suche nach einer lärmarmen und griffigen Fahrbahn?

Beim Grinding-Verfahren handelt es sich um ein abtragendes Schleifverfahren, das für lärmmindernde Fahrbahnoberflächen in Längsrichtung ausgeführt wird.

Grinding-Verfahren
Mindestanforderungen an den Beton*
Belastungsklasse:Bk100-Bk3,2
Druckfestigkeitsklasse:C30/37
Biegezugfestigkeitsklasse:F4,5
Expositionsklasse:

Oberbeton XF4, XM2

Unterbeton XF4

Feuchtigkeitslasse:WS
Zementgehalt:

Unterbeton ≥ 340 kg/m³
Oberbeton ≥ 420 kg/m³

w/z-Wert:≤ 0,45

*nach TL Beton-StB, DIN EN 206/DIN 1045-2
 

Allgemeine Hinweise:
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