Säurewiderstandsfähiger Beton

Gegen chemische Angriffe

Wird Beton mit einer Säure beaufschlagt, so handelt es sich um einen chemischen Angriff der nach DIN 206-1/DIN 1045-2 zu einer Einstufung in die Expositionsklassen XA1 bis XA3 führt.

Die Grenzwerte für den chemischen Angriff durch natürliche Böden und Grundwasser und die sich hieraus ergebende Expositionsklassen-Einstufung erfolgt nach DIN 4030. Die Stärke des chemischen Angriffs hängt bei der Säure vom pH-Wert ab. Die Expositionsklasse XA3 (chemisch stark angreifende Umgebung) berücksichtigt den pH-Wert-Bereich < 4,5 bis ≥ 4,0.

Bei chemischem Angriff der Expositionsklasse XA3 oder stärker (z.B. pH-Wert < 4,0) fordert die DIN EN 206-1/DIN 1045-2 zusätzliche Schutzmaßnahmen für den Beton, wie Schutzschichten oder dauerhafte Bekleidung, wenn nicht ein Gutachten eine andere Lösung vorschlägt.

Mit dem säurewiderstandsfähigen Beton von Heidelberger Beton kann bei der Expositionsklasse XA3 bedingt auf eine Beschichtung verzichtet werden. Die Grundlagen hierzu bilden jeweils auf das Objekt bezogene Gutachten.

Einsatzbereiche

  • Gründungsbauteile, Fundamente, Stützbauwerke
  • Ingenieurbau
  • Bauten im Bereich des Umwelt- und Gewässerschutz
  • Wasserbau
  • Landwirtschaftliches Bauen

Vorteile

  • erhöhter Säurewiderstand
  • auf eine Beschichtung kann unter bestimmten Voraussetzungen verzichtet werden, daraus erfolgt eventuell eine Kosteneinsparung
  • pumpfähig
  • hohe Dichtigkeit
  • gute Verarbeitbarkeit
  • verschiedene Konsistenzklassen