Faserbeton

Der Beton für filigrane Aufgaben 

Faserbeton ist ein Beton, bei dem dem Frischbeton Fasern zugegeben werden, um die Zugfestigkeit, Schlagfestigkeit und Verformbarkeit des Festbetons zu erhöhen. Er wird entweder mit Kunststofffasern (Polymerfasern) oder Glasfasern hergestellt.

Einsatzbereiche

  • Mit Mikropolymerfasern: Tunnelinnenschalen, Betonleitwände, Parkdecks
  • Mit Makropolymerfasern: Industrieböden, Bodenplatten, Landwirtschaftsbau (z.B. Gärfutterflachsilos), Verkehrsflächen
  • Mit Glasfasern: Dünnwandige Bauteile, Fassadenelemente, Kunst aus Beton

Vorteile

  • verbessertes Zusammenhaltevermögen
  • optimierte Frischbetonstabilität unter Druck
  • erhöhte Grünstandfestigkeit
  • reduzierte Schrumpfrissbildung
  • erhöhte Stoß-/Schlagzähigkeit
  • verhindert Abplatzungen im Brandfall
  • Nachrisszugfestigkeit (nur bei Makrofasern)

Bei bestimmten Bauteilen kann durch die Zugabe von Fasern sogar die herkömmliche Bewehrung ersetzt werden. Nach den Anforderungen an die Bauteile wird Faserbeton im Transportbetonwerk den jeweiligen Situations- und Konstruktionskriterien entsprechend in der gewünschten Verarbeitungskonsistenz hergestellt. Er lässt sich bei angepasster Betonsorte problemlos pumpen, verdichten und nachbehandeln.

Verwendete Fasertypen

Polymerfasern nach DIN EN 14889-2

  • Klasse Ia: Mikropolymerfasern: < 0,30 mm Durchmesser
  • Klasse Ib: Mikropolymerfasern: < 0,30 mm Durchmesser
  • Klasse II: Makropolymerfasern: > 0,30 mm Durchmesser
  • Glasfasern

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